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Buch des Monats von Antje Radspieler

"Intelligente Zellen - Wie Erfahrungen unsere Gene steuern"

vom Bruce Lipton

 

Schon der Klappentext des Buches beginnt mit einer ernstzunehmenden Warnung für den Leser: "ACHTUNG: Dieses Buch wird Ihre Vorstellung von den Auswirkungen Ihres Denkens und Fühlens für immer verändern…"

…und dieses Versprechen erfüllt der Molekularbiologe und Pionier der Epigenetik1) - Bruce Lipton - in jeder erdenklichen Art und Weise!

Die Grundlagen seiner bahnbrechenden Erkenntnisse, über den Mechanismus und die Steuerung der Zellmembran, hat sich der herausragende Wissenschaftler u. a. an den Universitäten Wisconsin und der renommierten Stanford-University in Kalifornien angeeignet.

Als Verfechter der Neuen Biologie2) zeigt er dem Leser eindrucksvolle und überzeugende Beispiele, dass unser Denken, Fühlen und Handeln unser physisches Leben bestimmen. Geist und Materie sind untrennbar miteinander verbunden und wechselwirken mit ihrer Umgebung. Bruce Lipton beschreibt erstaunliche wissenschaftliche Erkenntnisse über die biochemischen Körperfunktionen und wie unser Denken in jede einzelne unsere Zellen hineinwirkt. Eine seiner grundlegenden Thesen: "..wir sind eine Zellgemeinschaft aus 50 Billionen Zellen, der Verstand ist die Regierung…. jede Funktion des Körpers ist in jeder Zelle vorhanden … so können wir jede Zelle als eine Miniatur des Menschen betrachten…"

Jede unserer Zellen besitzt ein eigenes Energiefeld, das sie umgibt. Wir kontrollieren das Verhalten der Zelle über unseren Geist und bestimmen so, wie unsere Gene "gelesen" werden. Die Informationen kommen also von außen, in Form unseres Umfeldes und unserer Glaubenssysteme, die verändernd in das Geschehen eingreifen. Wir und jede unserer Körperzellen sind empfänglich für jegliche Form von energetischen Signalen - vereinfacht kann man sagen: positive Signale (z.B. Freude) halten unsere Zellen gesund, destruktive Signale (z.B. Streß) machen uns krank. Der Umkehrschluss: ein positives Umfeld kann unsere Zellen in Selbstheilungsprozessen "reparieren" - ein negatives Umfeld oder erworbene negative Überzeugungen können Zellen schädigen.

Wenn wir diese These konsequent auf unser Leben übertragen wollen, ist sie eine der spektakulärsten und atemberaubendsten Erkenntnisse, die uns vor große (mentale) Herausforderungen stellt oder wie Bruce Lipton es formuliert:

"Sie halten sich vielleicht für ein Individuum, aber als Zellbiologe kann ich Ihnen versichern, dass Sie eigentlich eine kooperative Gemeinschaft aus ungefähr 50 Billionen einzelligen Einwohnern sind. Beinahe alle Zellen Ihres Körpers sind amöbenartige, individuelle Organismen, die für ihr gemeinsames Überleben eine kooperative Strategie entwickelt haben. Wenn man es auf den Punkt bringen will, könnte man sagen, dass menschliche Wesen einfach das Ergebnis eines "kollektiven Amöben-Bewusstseins" sind. So wie eine Nation den Charakter ihrer Einwohner widerspiegelt, so spiegelt unser Menschsein die grundlegenden Charakteristika der zellulären Gemeinschaft."


1) Epigenetik = Lehre von den Mechanismen, die die Genaktivität regulieren

2) Die Lehre der "Neuen Biologie", wie Lipton sie nennt, streitet nicht mehr um Vererbung versus Konditionierung, um Natur versus Kultur, um angeboren oder erworben, sondern anerkennt, daß der voll bewußte Geist beides übertrumpft. "Nicht die gen-gesteuerten Hormone und Neurotransmitter kontrollieren unseren Körper und unseren Verstand", schreibt Lipton in seinem Buch, "unser Glaube und unsere Überzeugungen kontrollieren unseren Körper, unser Denken und damit unser Leben."

KOHA-Verlag,
ISBN 13: 978-3-936862-88-1
€ 14,95


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